Wie einfache Achtsamkeitsübungen Dir helfen dauerhaft in Deine ureigene Kraft zu kommen

Zum Thema Achtsamkeit findet man zahlreiche Informationen sowie Studien. Schon lange beschränkt sich die Auseinandersetzung mit der Thematik nicht mehr auf spirituelle oder esoterische Kreise. Ärzte und andere Wissenschaftler führen Studien durch und auch in der Therapie gibt es achtsamkeitsbasierende Methoden.

In verschiedenen Studien (Gotink et al 2015, Hoge et al 2013, Khoury et al. 2015, Fachmagazin Lancet 04/2015) wurde festgestellt, dass Achtsamkeitstechniken helfen Stress, Ängste und Schmerzen zu verringern und ähnlich gut vor einem Rückfall bei Depressionen schützen, wie Medikamente.

Warum? Achtsamkeit hilft uns den Umgang mit den Dingen, die uns stressen, zu verändern. Sie schaltet den Autopiloten ab, mit dem wir so oft durchs Leben gehen. Wir beginnen die gegenwärtige Außenwelt und die eigene Innenwelt bewusst wahrzunehmen. Dadurch erfahren wir innere Ruhe und eine Sicht auf die Dinge, die uns Gelassenheit und Kraft schenkt.

Achtsamkeit, das Leben im hier und jetzt, wird in Religionen, wie Buddhismus, Hinduismus oder Taoismus schon seit Jahrtausenden praktiziert und gelehrt. Spirituelle Lehrer, wie Eckhart Tolle oder Dan Millman, brachten diese Lehren durch ihre Bücher in die westliche Kultur.

Das DFME (deutsches Fachzentrum für Achtsamkeit) beschreibt die Auswirkungen und Vorzüge von Achtsamkeit, wie folgt:

  • Ein klareres Verständnis bezüglich seiner selbst und hinsichtlich des eigenen Lebens entwickeln.
  • Zugang zu den eigenen inneren Ressourcen finden und selbstgesteckte Grenzen erweitern.
  • Beruhigung und Stabilisierung des Geistes: Nicht mehr von Gedankenströmen „aufgefressen“ werden.
  • Sich psychisch-emotionalen Belastungen, Stress-Situationen und widrigen Lebensumständen besser gewachsen fühlen.
  • Mit sich selbst geduldiger sein und sich besser akzeptieren.
  • Weniger ängstlich, seltener deprimiert sein.
  • Impulskontrolle entwickeln: Nicht mehr so oft heftig aufbrausend sein.
  • Negative Emotionen in sinnvolle Kanäle lenken.
  • Selbstbestimmter und selbstbewusster handeln.
  • Freundlich aber bestimmt Grenzen setzen.
  • Mehr Gleichgewicht, Stabilität, Souveränität und Lebensfreude entwickeln und diese auch angesichts schwieriger Situationen oder Lebensumstände behalten.

Ich selbst kann diese Auswirkungen voll und ganz bestätigen. Nach einem Zusammenbruch und der Diagnose Burnout, begann ich mich intensiver mit vielen Formen von Achtsamkeit zu beschäftigen. Mittlerweile übe ich mich täglich in Achtsamkeit und versuche so oft wie möglich inne zu halten. Denn darum geht es im Grunde genommen, bewusst inne zu halten, um sich auf das was gerade passiert mit allen Sinnen oder mit einem bestimmten Sinn zu fokussieren. Durch Achtsamkeit sind wir wirklich bei uns, wir erfahren unsere ureigene innere Ruhe und können auch unbewusste Muster durchbrechen.

 

Eine kleine Übung zur Ausprobieren:

Bleibe in der Haltung, in der Du gerade bist (sitzend oder liegend). Schließe Deine Augen. Nun lass Deine Aufmerksamkeit durch Deinen Körper wandern und nehme bewusst wahr, wie Deine Füße den Boden berühren, wie sich der Stuhl unter Dir anfühlt (bzw. nehme wahr, wie sich Deine Körperunterseite auf dem Sofa anfühlt). Wandere mit Deiner Aufmerksamkeit von unten nach oben. Dann nehme Deinen Atem wahr, wie Du einatmest und ausatmest. Konzentriere Dich darauf wie sich der Atem an Deinen Nasenlöchern anfühlt.

Sicherlich konntest Du sofort spüren, wie Du innerlich ruhiger geworden bist. Es gibt viele einfache Übungen, die Du mühelos in Deinen Alltag integrieren kannst.

 

So zum Beispiel eine einfache Atemtechnik:

Lege Deine Hand ca. 2 fingerbreit unter Deinen Bauchnabel. Atme nun langsam und ruhig zu der Stelle, wo Deine Hand liegt. Deine Hand hebt sich, wenn Du so, sehr tief, in Deinen unteren Bauch atmest und Deine Hand senkt sich wieder mit Deinem Bauch, wenn Du ausatmest. Wichtig ist, dass Du in den unteren Bauch atmest. Wenn Du die Übung öfter gemacht hast, musst Du die Hand nicht mehr auf den Bauch legen. Diese Übung kannst Du immer und überall machen, ohne dass es jemand bemerkt. Auch wenn Du mal anstehen musst oder auf irgendetwas warten musst oder wenn eine Besprechung sich mal wieder unglaublich lang hin zieht.

 

Alle Dinge im Alltag kannst Du zu Achtsamkeitsübungen werden lassen. Du kannst Dich z.B. beim Abwaschen darauf konzentrieren, wie sich das Wasser anfühlt, wie das Geschirr in Deinen Händen.

Oder konzentriere Dich beim nächsten Gassi-gehen einfach mal nur auf alles was Du hörst, das Vogelgezwitscher, das Summen der Bienen, Deine Schritte auf dem Weg….  Oder mache es Dir zur Gewohnheit immer vor dem Einschlafen Deine Bewusstheit nochmal durch Deinen Körper wandern zu lassen. Jede Form der Achtsamkeit ist eine Wohltat für Deinen gesamten Organismus!

Wie oft sind wir beim Essen in Gedanken ganz woanders? Daher ist auch jede Mahlzeit eine gute Gelegenheit, sich in Achtsamkeit zu üben. Wie fühlt sich das Essen in Deinem Mund an, lasse Dir Zeit beim kauen, was schmeckst Du genau? Die Yogis sind sogar der Überzeugung, dass negative Gedanken beim Essen unsere Nahrung energetisch vergiften..

Natürlich zählt meditieren auch zu Achtsamkeit. Wenn Du meditieren probiert hast und der Meinung bist, dass es nichts für Dich ist – versuche es mit diesen kleinen Achtsamkeitsübungen.

Auch Yoga oder Qi Gong fördern unsere Achtsamkeit. Wir konzentrieren uns auf die Wahrnehmungen in unserem Körper und verbinden die Bewegungen mit unserem Atem. Dadurch lernen wir auch unseren Körper wieder bewusst zu spüren. Ich persönlich konnte durch Yoga einen ganz neuen Bezug zu meinem Körper aufbauen und mir wurde erstmal bewusst, wann ich meinen Körper anspannte und unter Stress stand. Die Basis um zu lernen, den Körper oder bestimmte Körperteile auch bewusst zu entspannen.

Auch in meinem 8-wöchigen Coaching-Programm Power Yourself verbinde ich Coaching mit Achtsamkeitsübungen und Yoga-Praxis. Dadurch erfahren meine Klienten eine ganzheitliche Entwicklung.

 

Wenn Du nicht allein weiter kommst und Dich ständig im Kreis drehst zwischen Stress- und Vorsätzen – buche Dir einen Termin bei mir. Klicke dazu auf den Button und suche Dir einen Termin aus. Ich werde Dich anrufen und wir schauen uns an wo Du stehst und welche Hindernisse Dich bisher aufhalten. Dann besprechen wir ganz genau, wie Du endlich Deine Ziele erreichst und in Deine ureigene Kraft kommst.

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Ich freue mich darauf Dich zu begleiten.

Deine Sylvia

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